Was ist das Gegenteil von Viagra?

Ein gezieltes Gegenteil von Viagra gibt es kaum; erektionsdämpfende Effekte sind meist Nebenwirkungen anderer Mittel.

Das „Gegenteil von Viagra" kann zweierlei meinen: Medikamente, die wie Viagra die Gefäße erweitern, gibt es als Wirkstoffklasse, doch ein Mittel, das gezielt eine Erektion verhindert, ist meist eine unerwünschte Nebenwirkung anderer Arzneien. Stoffe, die Erektionen dämpfen, sind etwa bestimmte Antidepressiva, Blutdruckmittel oder Anti-Androgene. Dieser Artikel erklärt die Frage.

Er gehört zu unserer Rubrik zu Erektionsstörungen.

Was mit „Gegenteil" gemeint ist

Die Frage zielt meist darauf, ob es ein Mittel gibt, das Erektionen unterdrückt — also das Gegenteil der erektionsfördernden Wirkung von Viagra bewirkt. Ein solches Medikament wird selten gezielt eingesetzt; meist handelt es sich um Nebenwirkungen anderer Arzneien.

Stoffe, die Erektionen dämpfen

Bestimmte Antidepressiva (SSRI), einige Blutdruckmittel, Anti-Androgene (etwa zur Senkung des Testosterons) und Beruhigungsmittel können Erektionen abschwächen. Sie sind nicht dafür gedacht, haben aber diesen Effekt als unerwünschte Wirkung.

Gruppe Wirkung auf die Erektion
SSRI-Antidepressiva können sie dämpfen
Anti-Androgene senken Testosteron und Libido
Manche Blutdruckmittel können sie schwächen

Kein „Anti-Viagra" als Produkt

Es gibt kein verbreitetes Medikament, das als „Anti-Viagra" verkauft wird, um Erektionen zu verhindern. Wo eine Dämpfung medizinisch gewünscht ist, etwa bei bestimmten Erkrankungen, nutzt man gezielt Hormonmittel unter ärztlicher Aufsicht.

Wenn ein Medikament die Erektion stört

Bemerkt man unter einem Medikament Erektionsprobleme, sollte man es nicht eigenmächtig absetzen, sondern mit dem Arzt sprechen. Oft lässt sich die Dosis anpassen oder ein Alternativpräparat wählen, das die Sexualfunktion weniger beeinträchtigt.

Das Fazit

Ein gezieltes „Gegenteil von Viagra" als Produkt gibt es kaum; erektionsdämpfende Effekte sind meist Nebenwirkungen. Bei störenden Effekten hilft das Gespräch mit dem Arzt. Mehr zu Wechselwirkungen unter Alfuzosin und Sildenafil.

Wechselwirkungen: Alfuzosin und Sildenafil. Mechanismus: Wirkmechanismus. Finasterid: Finasterid und ED.

Wenn ein Medikament die Erektion dämpft

Bemerkt man unter einem Medikament Erektionsprobleme, sollte man es nicht eigenmächtig absetzen, sondern mit dem Arzt sprechen. Oft lässt sich die Dosis anpassen oder ein Präparat wählen, das die Sexualfunktion weniger beeinträchtigt.

Kein Mittel zur Selbstbehandlung

Ein erektionsdämpfendes Mittel gezielt einzusetzen, ist kein Fall für Selbstbehandlung. Wo eine solche Wirkung medizinisch gewünscht ist, erfolgt sie unter ärztlicher Aufsicht. Für die meisten ist eher die Behandlung der ED das Thema.

Das Fazit

Zusammengefasst gibt es kein verbreitetes Produkt als Gegenteil von Viagra; erektionsdämpfende Effekte sind meist unerwünschte Nebenwirkungen anderer Medikamente. Stören sie, hilft das Gespräch mit dem Arzt statt eigenmächtigen Absetzens.

Häufige Fragen

Was ist das Gegenteil von Viagra?
Kein gezieltes Produkt; erektionsdämpfende Effekte sind meist Nebenwirkungen von Antidepressiva, Anti-Androgenen oder Blutdruckmitteln.
Gibt es ein „Anti-Viagra"?
Nicht als verbreitetes Medikament; eine gewünschte Dämpfung erfolgt über Hormonmittel unter ärztlicher Aufsicht.
Was tun, wenn ein Medikament stört?
Nicht selbst absetzen, sondern mit dem Arzt Dosis oder Alternative besprechen.